In Bern wird gespart

28. Juli 2017. Wie die Zeitung Der Bund berichtet, plant der Schweizer Bundesrat bis 2019 schrittweise die sogenannte "Bundesmillion" abzuschaffen.

Dabei handelt es sich um Gelder, die Kulturinstitutionen der Hauptstadt für besondere Leistungen zustehen. Werden die Pläne umgesetzt, müsste auch das Konzert Theater Bern auf 400.000 Franken pro Jahr verzichten. "Die Nachricht ist ein starker Rückschlag", zitiert Der Bund dessen Stiftungspräsident Marcel Brülhart. Ebenfalls von den Kürzungen betroffen wäre das Theaterfestival Auawirleben.

(Der Bund / miwo)

Kommentare  
#1 Weniger Geld für Bern: freie SzeneBerner 2017-07-31 12:18
Es geht nicht nur um Geld für Konzert Theater Bern, viel schlimmer ist das für die freie Szene. Die Dampfzentrale und Aua wir leben bekommen Zuschüsse von der Bundesmillion. Für die ist es eine Katastrophe. Hoffen wir Kanton und Stadt übernehmen da die Verantwortung. (...) Bern sollte das zum Anlass nehmen, in der Stadt umzuverteilen. (...)
#2 Weniger Geld für Bern: keiner soll verlierenChristian Müller 2017-07-31 16:41
@Berner
Was meinen Sie damit:
"Bern sollte das zum Anlass nehmen, in der Stadt umzuverteilen"
Soll die Unterstützung für das Stadttheater gekürzt werden, um die "freie Szene" zu finanzieren? Das kann doch nicht die Lösung sein. Wenn Kanton und Stadt zusätzlich zun Stadttheater Bern die freie Szene fördern wollen, sollen sie die nötigen Mittel dazu zur Verfügung stellen. Ohne dabei anderen Einrichtungen was wegzunehmen.
#3 Weniger Geld für Bern: unverhältnismäßigBerner 2017-08-01 01:51
@2 Da bin ich anderer Meinung. Ich finde, diese schwerfällige Organisation, die durch Personalskandale Geld verbrennt und bürgerliches Repräsentationstheater macht, braucht nicht einen so grossen Anteil des Subventionskuchens. Vor allem Orchester und Oper kosten viel Geld und der Eintritt ist trotzdem sehr teuer. Dazu wird das Publikum von Konzerten und Oper immer älter (gibt statistische Erhebungen) und es wachsen wenige junge Leute nach. Das Restbürgertum hält immer noch die "unvezichtbar, Kulturgut, Theater muss sein"-Fahne hoch. Verstehen sie mich nicht falsch, ich habe persönlich nichts gegen Oper und Konzert. Ich gehe auch manchmal hin. Ich finde nur die Subventionen unverhältnismässig hoch.
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