Internet und Theater

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Internet und Theater

Internet und Theater – Das Theater versteht sich schon immer als Ort der Reflexion über Politik und Gesellschaft. Wie sieht es damit im digitalen Zeitalter aus? Ist der Cyberspace auch als Ort für Theater nutzbar? Sind die partizipativen Formen, wie sie das Netz ausgebildet hat, überhaupt noch kompatibel mit der Institution Theater? Welche Konsequenzen hat der radikale Strukturwandel der Öffentlichkeit für das Genre Kritik? Fest steht: die digitalen Medien bilden nicht nur neue Kulturtechniken aus. Sie verändern auch die alten.

In einer gemeinsamen Konferenz ging nachtkritik.de gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung am 8./9. Mai 2013 in Berlin unter der Überschrift "Theater und Netz" der Frage nach, wie das Theater und die Kritik durch das Internet verändert werden. Hier das komplette Konferenz-Programm.
Die zweite Ausgabe des Festivals fand am 3./4. Mai 2014 in der Heinrich-Böll-Stiftung statt. Die Vorträge wurden größtenteils in Videodokumentationen festgehalten. Hier die gesammelten Tweets und das Festival-Presseecho in der Presserundschau.
Die dritte Ausgabe der Konferenz fand am 2. und 3. Mai 2015 in der Heinrich-Böll-Stiftung statt. Hier die Videodokumentation.und hier die Texte zu den Schwerpunkten der Konferenz "Theater und Netz. Vol. 3".

Vom 9. bis 13. Dezember 2013 fand in Kooperation von Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Bochum, Deutsches Theater Berlin, Schauspiel Hannover und Residenztheater München und mit freundlicher Unterstützung von nachtkritik.de unter dem Hashtag #TTW13 die erste Twitter-Theater-Woche Deutschlands statt.

Texte zum Thema Internet und Theater auf nachtkritik.de:

Report über Theater im Internet aus der Frühzeit des Netzes von Esther Slevogt (12/2001)

Flamings und Chats als Maskenspiel von Andreas Horbelt (4/2008)

Von der Geschichte der Nachtkritik und der Theaterkritik im Internet von Petra Kohse (1/2009)

Theaterkritik im Netz vor dem Hintergrund einer sich verändernden Öffentlichkeit am Beispiel von nachtkritik.de von Nikolaus Merck (3/2011)

Zur Krise der Theaterkritik und zur Kritik in Zeiten des Web 2.0 von Tobi Müller (8/2011)

Fünf Jahre nachtkritik.de – eine kleine Zwischenbilanz von Dirk Pilz (5/2012)

Das Barcamp Theater und Internet am Thalia Theater Hamburg von Esther Slevogt (11/2012)

Computerspiele und Theater – Wie die neue Medienkunst die Bühnenwirklichkeit verändert von Christian Rakow (11/2012)

Wie das Modell Crowdfunding im Theater ankommt (2/2013) von Esther Slevogt

– Buchkritik: Ulf Otto - Internetauftritte. Eine Theatergeschichte der Neuen Medien von Christian Rakow (4/2013)

Die Dauerpräsenz des Publikums im Internetzeitalter und seine Folgen für das Künstlerbild von Ina Roß (4/2013)

Über Theaterblogs, ihre Schwierigkeiten und ihre Chancen von Georg Kasch (5/2013)

Thesen zur Konferenz "Theater und Netz" – ein Bullshit-Bingo, umkleidet von dreißig Thesen von Christoph Kappes (5/2013)

Das Cyberleiber Festival am Schauspiel Dortmund von Sascha Westphal (6/2013)

– Buchkritik: Meike Wagner – Theater und Öffentlichkeit im Vormärz von Esther Slevogt (9/2013)

Playing Democracy: Ein Vortrag über das neue Game-Theater und seine politische Relevanz bei der Konferenz rePLAYCE the:City in Zürich von Christian Rakow (11/2013)

– Crowdfunding – In Frankfurt setzt die Aventis Foundation auf ein neues Fördermodell von Esther Boldt (11/2013)

Twitter und Theater – Wie die Sozialen Medien im Theater funktionieren (könnten) von Anne Peter (4/2014)

– Presseschau: Die Süddeutsche Zeitung über den Einsatz von Social Media in Münchner Kultureinrichtungen (5/2014)

– Presseschau: Die Wirtschaftswoche gegen Social Media in in Oper, Theater & Konzert (5/2014)

Der Theaterverleger Bernd Schmidt denkt über das Streaming von Theateraufführungen nach (9/2014)

– Blog: Refugium vom Theater Ulm im Livestream (9/2014)

– Presseschau: Theaterkritiker Andreas Tobler in der Baseler Zeitung über Livestreaming im Theater (10/2014)

– Blog: Livestreams, die Tim Renner fordert, gibts zum Beispiel am Theater Ulm. Ein Testbericht (10/2014)

– Presseschau: Joachim Lottmann und Gerhard Stadelmaier finden Theater-Livestreaming unsinnig (10/2014)

– Presseschau: Bühnenvereins-Direktor Rolf Bolwin spricht sich für Livestreaming aus (11/2014)

– Dossier zum Livestreaming von Theater (12/2014)

– Diskussion "Schauspiel im Livestream – Fluch oder Segen?" der Heinrich Böll Stiftung Berlin (12/2014)

– Magazinrundschau Dezember 2014: Wie zeitgenössisch ist Shakespeare, wie konservativ ist Livestreaming, und was will man eigentlich in Mainz? (12/2014)

– Vortrag von Esther Slevogt: Über die Situation des Feuilletons, des Theaters und der Theaterkritik unter den Bedingungen des digitalen Epochenwechsels (12/2014)

– Presseschau: Der Tagesspiegel über Theater und Netz (1/2015)

– Nachtkritik: Information wants to be free - Marcus Lobbes versucht sich mit einem Text von Lucas Svensson in Göttingen an Netzthemen (3/2015)

– Presseschau: Die Süddeutsche Zeitung lobt das Theater Dortmund und seine digitale Agenda (3/2015)

– Nachtkritik: This is for everyone – Thomas Freyer und Ulrike Hatzer machen in Braunschweig besorgtes Theater über die Netzgesellschaft (4/2015)

– Nachtkritik: Supernerds – Angela Richters Whistleblower-Inszenierung zum transmedialen WDR-Überwachungs-Großprojekt (5/2015)

– Nachtkritik: To like or not to like – Die Gruppe Interrobang nutzt ihre Residenz am Schauspiel Leipzig für ein Big-Data-Spiel (6/2015)

– Presseschau: Die Süddeutsche Zeitung spricht mit den Kultur-Digitalisierern Tim Renner und Dieter Gorny (6/2015)

– Magazinrundschau Juni 2015: Die Theaterzeitschriften räsonieren über digitale Welten, die Volksbühnen-Zukunft und über zweckfreie Kunst (6/2015)

– Presseschau: Die Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz (7/2015)

– Blog: Neun Tage mit dem Livestream "Complete Works" von Forced Entertainment nach William Shakespeare beim Berliner Festival "Foreign Affairs" (7/2015)

– Debatte: Nishant Shah looks beyond the Spectacle Imperative of the Social Web (9/2015)

– Presseschau: Berlins SPD-Kulturpolitiker Tim Renner und Thorsten Schäfer-Gümbel legen im Tagesspiegel ihr Mission Statement vor (10/2015)

– Meldung: Google launcht "Performing Arts"-Projekt (12/2015)

– Presseschau: Tim Renner im Magazin Das Netz über das Digitale und den Kulturbetrieb (12/2015)

– Porträt: Der Regisseur und Videokünstler Manuel Braun inszeniert "Romeo und Julia" auf Tumblr als assoziativen Bilderreigen (2/2016)


Siehe auch: Kommentare

2010-11-14 21:43:18

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